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Foto: Presseamt Bonn

Verkehrskonzept jetzt!

Die „Anwohnerinitiative Venusberg“ fordert parallel zum Ausbau des Uniklinikums Bonn (UKB) ein schlüssiges Verkehrskonzept!

AKTUELLES – Wir informieren!

 

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Anliegerinitiative Haager Weg

 

Noch in diesem Sommer soll der Abschnitt des Haager Wegs zwischen Robert-Koch- und Sertürner-Straße grundsaniert werden. Auf die Anlieger entfallen 50 % der Kosten respektive 225.000 Euro. Angesichts des milliardenschweren Ausbaus des UKB in den vergangenen Jahren und der damit einhergehenden extrem hohen Belastung der Straßen durch PKW, LKW, Baufahrzeuge und Busse erscheint eine Beteiligung der Anlieger zumindest in dem genannten Umfang vollkommen unangemessen. Die neu gegründete Initiative der betroffenen Anlieger hat daher rechtliche Schritte eingeleitet.

 

Fahrbahnsanierung Robert-Koch-Straße Abschnitt Nachtigallenweg-Hauweg

 

An den vergangenen Wochenenden (12.7. bis 14.7.2019, 19.7. bis 21.7.2019 und 26.7. bis 28.7.2019) wurde die Fahrbahn der Robert-Koch-Straße in dem genannten Abschnitt saniert. PKW, LKW und Busse wurden über den Haager Weg und den Ortsteil Ippendorf umgeleitet. Die Fahrbahnsanierung führte trotz des Beginns der Sommerferien und eines dadurch schon reduzierten Verkehrsaufkommens zu langen Staus und machte die angespannte Verkehrssituation auf dem Venusberg erneut deutlich.

 

Grünfläche Robert-Koch-Straße Höhe Haager Weg

 

Seit Anfang des Jahres 2018 parkten auf den Grünflächen entlang der Robert-Koch-Straße auf Höhe des Haager Wegs Mitarbeiter, Patienten und Besucher des UKB. Nachdem die Flächen gänzlich zerstört und die Bordsteine bis auf Straßenniveau heruntergefahren waren und das Tiefbauamt der Stadt Bonn nach wie vor untätig blieb, wurden die Anwohner Anfang des Jahres 2019 selbst tätig und blockierten die Flächen mit Baumstämmen und Ästen. Nach einer Ortsbegehung mit Vertretern des Tiefbauamtes und des Amtes für Stadtgrün beschloss die Bezirksvertretung am 22.1.2019, die Grünfläche mit Holzpollern oder Findlingen gegen Wild-Parker zu schützen. Am 1. April lud das Tiefbauamt zu einem diesbezüglichen Abstimmungsgespräch über die Begrenzung der Grünfläche ins Stadthaus ein. Nach einer Kalkulation der Kosten soll die Maßnahme voraussichtlich im Herbst dieses Jahres umgesetzt werden.

 

Hubschrauberlandeplatz

 

Seit Ende Juni 2019 ist der neue Hubschrauberlandeplatz auf dem Dach des Interdisziplinären Notfallzentrums (INZ) des UKB in Betrieb. Die Klinik rechnet mit ca. 288 Anflügen pro Jahr. Im Unterschied zu dem alten Bodenlandeplatz sind für den neuen Dachlandeplatz nicht zwei, sondern vier Sektoren ausgewiesen, die für den Anflug genutzt werden können. Aus welcher Richtung der Landeplatz angeflogen wird, entscheidet der Pilot je nach Windrichtung. Das UKB hat auf Nachfrage der AIV die Leitstellen aufgefordert, die Einsatzkräfte darauf hinzuweisen, einen Anflug über das Wohngebiet nach Möglichkeit zu vermeiden. Die ersten Monate der Nutzung des neuen Landeplatzes sollen evaluiert werden. Dann will sich das UKB ggf. mit uns beraten.

  

Mitarbeiterinitiative „Agil mobil“ am UKB

 

Die Mitarbeiter des UKB möchten – wie alle anderen Bonner Bürger auch - sicher, flexibel und stressfrei zur Arbeit fahren können. Sie verleihen ihrem Wunsch Ausdruck in einer von 1082 Beschäftigten unterzeichneten Petition, mit der sie sich bei der Politik Gehör verschaffen wollen. Darin fordern sie eine Verbesserung des Nahverkehrs, den Ausbau des Radwegenetzes sowie den Bau zusätzlicher Parkplätze auf dem Gelände des UKB. Allerdings fahren schon jetzt die Busse auf ihren Fahrten durch die angrenzenden Stadtviertel den Venusberg hinauf und wieder hinunter Stoßstange an Stoßstange. Ein Zustand, der sich mit der schon beschlossenen Taktverdichtung Ende August weiter verschärfen wird. Für die Anwohner der angrenzenden Stadtteile, der Zufahrtsstraßen und des Venusbergs bedeutet dies – neben der stetig wachsenden Anzahl von PKW und LKW, den zahlreichen Rettungsfahrten und Hubschrauberflügen - eine weitere Zunahme von Lärm und Abgasen. Seit beinahe fünf Jahren trifft sich der Runde Tisch mit Vertretern von Stadt, UKB, SWB und Anwohnern des Venusbergs in regelmäßigen Abständen, um einvernehmliche Lösungen für die bestehende Verkehrsproblematik zu finden, die nur in einer substantiellen Reduktion des MIV in Kombination mit einem angemessenen Ausbau des ÖPNV liegen kann. Dem läuft der Bau weiterer Parkplätze zuwider. Auslöser der sog. Mitarbeiterinitiative des UKB dürfte die schon erwähnte notwendige und jahrelang versäumte Neuvergabe der Einfahrgenehmigungen in das UKB sein, was für den einen oder anderen sicher bedeutet, sich demnächst entweder einen Parkplatz suchen oder auf ein anderes Verkehrsmittel umsteigen zu müssen. Angesichts der neuen Streckenführung und der unmittelbar bevorstehenden erneuten Taktverdichtung der Busse scheint der Weg zumindest aus dem Stadtgebiet zum UKB mit dem ÖPNV allerdings durchaus zumutbar.

 

nextbike-Station vor dem Hörsaalgebäude Sigmund-Freud-Straße

 

www.nextbike.de, abgerufen am 30.7.2019 um 18.47:

 

UKBonn, Bonn
Stationsnummer: 4748
0 Räder verfügbar.

 

Aufgrund des überproportional hohen Bedarfs an Rädern auf dem Venusberg weist die nextbike-Station UKBonn vor dem Hörsaalgebäude in der Sigmund-Freud-Straße nach wie vor ein erhebliches Versorgungsdefizit auf. Auf dem letzten Runden Tisch am 17.6.2019 wurde uns von den SWB erneut eine bessere Ausstattung der Station in Aussicht gestellt.

 

 

Parkraumkonzept Venusberg

 

Am 28.3.2019 hat der Bonner Stadtrat das Parkraumkonzept Venusberg beschlossen (http://www2.bonn.de/bo_ris/daten/o/pdf/19/1910483EB3.pdf).

Die Parkraumuntersuchung Bonn-Venusberg vom November 2018 hatte die Bewirtschaftung des Parkraums im Quartier Venusberg bei gleichzeitiger Reduzierung des Parkraumangebots um 168 Parkstände empfohlen, die auch die Parkplätze sowohl im nördlichen als auch südlichen Teil der Sigmund-Freud-Straße umfassen sollte. Die AIV konnte sich erfolgreich für den Erhalt der Parkplätze in der Sigmund-Freud-Straße einsetzen. Denn im südlichen Straßenabschnitt besteht angesichts der vielen Bewohner der Geschosswohnungsbauten und der Häuser in den angrenzenden Straßen ein erhöhter Bedarf an wohnungsnahen Parkplätzen. Im nördlichen Straßenabschnitt wird – anders als angenommen - der Begegnungsverkehr durch die Parkplätze nicht behindert, da, wie jüngste Verkehrsmessungen auf der Sigmund-Freud-Straße zeigen, die zulässige Höchstgeschwindigkeit in beide Richtungen mehrheitlich deutlich überschritten wird.

 

Radwegepotentiale rund um den Venusberg

 

Die Notwendigkeit eines Ausbaus des Radewegenetzes rund um den Venusberg ist hinsichtlich der angestrebten Reduktion des MIV evident. Die AIV hat dazu ein Konzept erarbeitet und am Runden Tisch vorgelegt.

 

Seilbahn

 

Auch die Mitarbeiter, Patienten und Besucher des UKB sowie die Bewohner des Venusberges und der angrenzenden Stadtteile setzen ihre Hoffnung auf die Seilbahn als das Mittel der Wahl zur zeitnahen und effektiven Verhinderung eines ansonsten unvermeidlichen Verkehrskollaps in Bonn. Derzeit wird für die Seilbahn eine umfängliche volkswirtschaftliche Nutzen-Kosten-Untersuchung erstellt, die als Voraussetzung für eine mögliche Förderung von 90% durch Landesmittel zwingend notwendig ist. Die ersten Ergebnisse sollten in diesem Sommer, rechtzeitig zur Sitzung des Ausschusses für Planung, Verkehr und Denkmalschutz am 26.6.2019, vorliegen, was jedoch aufgrund des umfänglichen Abstimmungsbedarfs nicht gelang. Die beauftragten Büros sollen ihre Ergebnisse nun unmittelbar nach der Sommerpause den Ratsgremien vorstellen, damit diese über das weitere Vorgehen entscheiden können.

 

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Darum geht es:

Das Bonner Uniklinkum liegt in einer Sackgasse direkt am Naturschutzgebiet Kottenforst. Erreichbar ist es über zwei Zufahrtsstraßen, mitten durch die Wohnviertel Ippendorf und Venusberg – Stadtrandgebiete, die ursprünglich für ihre idyllische Waldlage bekannt sind. Der stete Ausbau des Klinikgeländes führte allerdings in den letzten Jahren zu einer starken Zunahme des Verkehrsaufkommens in Venusberg, Ippendorf und Poppelsdorf. Wie eine Perlenschnur führen PKW, Lieferwagen und LKW zu Stoßzeiten über den Gudenauer Weg, über Spreestraße, Haager Weg, Kiefernweg sowie von Kessenich/Poppelsdorf über die Siegmund-Freud-Straße zur Hauptpforte der Klinik und zurück.

 

Wir sind betroffen!

Die Anwohner aller angrenzenden Stadteile, die unter Verkehr, Lärm, Staub und zugeparkten Wohnstraßen leiden.

Die Kinder und Senioren, die durch die zunehmende Geschwindigkeit und den Schwerlastverkehr in den Wohnstraßen besonders gefährdet sind.

Die UKB- Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die in den Stoßzeiten im Stau stehen.

Die Rettungskräfte, die im Notfall gezwungen sind, mit überhöhter Geschwindigkeit durch Wohngebiete zu rasen.

 

Unterstützen Sie uns!

Unterstützen Sie unsere Online-Petition, wenn Sie nicht zu den ca. 1000 Mitbürgerinnen und Mitbürgern gehören, deren Unterschriften uns bereits vorliegen.