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Foto: Presseamt Bonn

Verkehrskonzept jetzt!

Die „Anwohnerinitiative Venusberg“ fordert parallel zum Ausbau des Uniklinikums Bonn (UKB) ein schlüssiges Verkehrskonzept!

 

ES IST VORBEI !!

Bis Montag, 08.03.2021, sind alle ausgegebenen Ausnahmegenehmigungen für das Parken der UKB Beschäftigten

im Wohngebiet Venusberg wieder eingezogen (s. Bild)

 

Nach intensivem öffentlichen Druck durch die Anwohner-Initiative 

sind die Ausnahmegenehmigungen nach nur vier Wochen, und

somit bereits nach 1/3 der ursprünglich vereinbarten Laufzeit,

vorzeitig vom UKB zurückgenommen worden. Dies geschieht damit noch

vor dem politischen Diskurs in der Sitzung des Hauptausschusses

der Stadt Bonn am 09.03.2021 (Vorlage 210048 und 210048-01ST).

Auf diese Weise scheint man Druck aus der anstehenden

Diskussion nehmen zu wollen.

Die Auseinandersetzung mit der dubiosen Absprache zwischen UKB

und Stadtverwaltung ist noch nicht geführt. Keine der Fragen

unserer öffentlichen Schreiben an Frau Dörner und Herrn Prof.

Holzgreve sind bisher beantwortet worden.

 

 

So verhält man sich nur, wenn man sich seines Fehlverhaltens sehr bewußt ist:

* sachgrundlose Bevorzugung des UKB gegenüber den Anwohnern

* Handeln entgegen politisch legitimierter Beschlüsse

* bewußte Hintergehung von Konsensentscheidungen am Runden-Tisch 

 

Gut ist, dass das von der Anwohner-Initiative in jahrelangen Verhandlungen zwischen Stadt und UKB erzielte

Parkraumkonzept jetzt mit wenigen Wochen Verzögerung seine beschlossene Wirkung zeigen kann. Die

Aufarbeitung des Sachverhalts und entsprechende Lehren für die Zukunft stehen jedoch noch aus.

 

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Darum geht es:

Das Bonner Uniklinkum liegt in einer Sackgasse direkt am Naturschutzgebiet Kottenforst. Erreichbar ist es über zwei Zufahrtsstraßen, mitten durch die Wohnviertel Ippendorf und Venusberg – Stadtrandgebiete, die ursprünglich für ihre idyllische Waldlage bekannt sind. Der stete Ausbau des Klinikgeländes führte allerdings in den letzten Jahren zu einer starken Zunahme des Verkehrsaufkommens in Venusberg, Ippendorf und Poppelsdorf. Wie eine Perlenschnur führen PKW, Lieferwagen und LKW zu Stoßzeiten über den Gudenauer Weg, über Spreestraße, Haager Weg, Kiefernweg sowie von Kessenich/Poppelsdorf über die Siegmund-Freud-Straße zur Hauptpforte der Klinik und zurück.

 

Wir sind betroffen!

Die Anwohner aller angrenzenden Stadteile, die unter Verkehr, Lärm, Staub und zugeparkten Wohnstraßen leiden.

Die Kinder und Senioren, die durch die zunehmende Geschwindigkeit und den Schwerlastverkehr in den Wohnstraßen besonders gefährdet sind.

Die UKB- Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die in den Stoßzeiten im Stau stehen.

Die Rettungskräfte, die im Notfall gezwungen sind, mit überhöhter Geschwindigkeit durch Wohngebiete zu rasen.