Blue Flower

Wir wollen die Seilbahn! Sie auch?
 
Diskutieren Sie mit!

Am
 
Mittwoch, 5. Oktober, um 19 Uhr
in der großen Aula der Gesamtschule Bonns Fünfte

(Eingang über August-Bier-Straße 2)
 
werden die ersten Ergebnisse der Nachfrageberechnung sowie verschiedene Trassenvarianten vorgestellt.
 
Wir bleiben hartnäckig!

Unsere Stellungnahme zu dem Antwortschreiben des UKB blieb nicht unbeantwortet. In einem weiteren Schreiben behauptet der Vorstand des UKB erneut, dass die Zahl der Mitarbeiter und Patienten nicht weiter steigen werde und dass daher auch mit einer weiteren Verkehrszunahme nicht zu rechnen sei. Weiter führt Professor Holzgreve aus, dass das UKB bereits zahlreiche  Maßnahmen ergriffen habe, die zu einer wirksamen Reduktion der Verkehrs beitrügen.
.
Doch Zahlen und Fakten sprechen eine andere Sprache!

Auf der Basis der gutachterlichen Bewertung machen wir deutlich, dass der Verkehr weiter zunehmen wird und dass die vom UKB in Angriff genommenen Maßnahmen unzuläglich sind.
Lesen Sie selbst!
Das zweite Antwortschreiben des UKB-Vorstands finden Sie hier.
Einen Überblick über den Status des Mobilitätskonzepts des UKB erhalten Sie hier.
Unsere zweite Stellungnahme lesen Sie hier.

Anwort und Stellungnahme dazu

Auf unseren offenen Brief erhielten wir schließlich doch noch eine Antwort. In dem Antwortschreiben vom 19.7. heißt es: "Allerdings möchte ich Ihnen auch mitteilen, dass wir mittlerweile etwas ratlos sind, welchen Weg wir noch beschreiten sollen, Sie von unserem ernsthaften Bemühen um eine Verbesserung der Verkehrssituation zu überzeugen." Hier helfen wir gerne weiter!
Das Antwortschreiben des UKB-Vorstands finden Sie hier.
Unsere Stellungnahme dazu lesen Sie hier.

 

Erneute Anfrage der Anwohner an das UKB 

Nachdem unser offener Brief über Wochen unbeantwortet geblieben ist, haben wir uns Anfang des Monats erneut an den Vorstand des UKB gewandt, um unserer Forderung nach einem wirksamen betrieblichen Mobilitätsmanagement und Transparenz im Hinblick auf die Umsetzung der erforderlichen Maßnahmen Nachdruck zu verleihen. Des Weiteren zeigen wir in dem Schreiben auf, inwiefern die Aussagen Dr. Holzgreves in dem Artikel "Anlieger kritisieren Uniklinikleitung" im  General Anzeiger vom 1.7.2016 eine gezielte Desinformation der Öffentlichkeit sind.

Den Artikel "Anlieger kritisieren Uniklinikleitung" im GA vom 1.7.2016 finden Sie hier.
 
Unser zweites Schreiben an den Vorstand des UKB finden Sie hier.
 
Ohne Worte. Lesen Sie selbst: "Erfolg für gefeuerten Klinikdirektor" im GA vom 9./10. 7. 2016. Den Artikel finden Sie hier.

www.verkehrskonzept-jetzt.de                Anwohner-Initiative Venusberg (AIV)

                                                                       Barbara Dreymann, Ehrlichstraße 14, 53127 Bonn

                                                         Christoph Sartoris, Johannes Müller Straße 8, 53127 Bonn

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Vorstand des Universität-Klinikums Bonn

Venusberg

53127 Bonn

                                                                                                                             24.06.2016

Offener Brief der AIV: fehlende Transparenz bezüglich Umsetzungs-Status des

gutachterlichen Maßnahmenkataloges zur Verkehrsreduktion rund um das UKB

Sehr geehrter Vorstand des UKB,

sehr geehrter Herr Prof. Holzgreve,

 

seit drei Jahren sind die Anwohner im Dialog mit Ihnen bemüht, Lösungen für die unzumutbare

Verkehrssituation auf dem Venusberg und in den umliegenden Stadtteilen zu finden

und umzusetzen. Jahrelang wurden die Augen vor dem Verkehrsinfarkt verschlossen.

Derzeit nimmt die Belastung durch Klinik- und Baubetrieb unvermindert und in hohem Maße

zu.

 

Seit Vorliegen der gutachterlichen Bewertung zur Reduktion der Verkehrsbelastung im

Frühjahr des vergangenen Jahres wünschen sich die Betroffenen Transparenz und

Konstruktivität in der Auseinandersetzung mit den Verantwortlichen Ihres Hauses über Inhalt,

Planung und Status zumindest der 20 Maßnahmen, deren Umsetzung laut Gutachten in

Ihrer Verantwortung liegt.

 

Unser Fazit des letzten Jahres fällt hierzu leider entschieden negativ aus, auszugsweise

seien genannt:

  • Am Runden Tisch präsentiert das UKB im Herbst höchst zweifelhafte Fortschritte
    ohne Details ausführen oder offene Fragen beantworten zu können.
  • Zu Jahresbeginn sagt das UKB, dem Konzept der AIV folgend, Transparenz zu. Im
    Wochen später vereinbarten Folgetermin sind dann keine (!) Details verfügbar.
  • Ein zweiter, für April vereinbarter Termin zur inhaltlichen Auseinandersetzung mit
    dem Projekt-Team findet kurzfristig nicht statt.
  • Auf einer Informationsveranstaltung werden den Anwohnern Power-Point Bilder präsentiert
    ein inhaltlicher Diskurs ist nicht möglich, da u.a. Details unlesbar sind.
  • Beim letzten Runden Tisch am 25.04.2016 wird erneut vereinbart, dass der
    ausstehende inhaltliche Austausch jetzt kurzfristig erfolgen soll. Die nachfolgende
    konkrete Terminanfrage wird ausgesetzt – man will die Anwohner „zu gegebener
    Zeit (lediglich) informieren“.
  • Weitere Anfragen bleiben nunmehr über Wochen unbeantwortet.

 

Schwerwiegender als die Verweigerung der vereinbarten inhaltlichen Auseinandersetzung

wiegt in diesem Zusammenhang , dass die vorhandenen Zweifel an der Ernsthaftigkeit einer

Umsetzung der dingend erforderlichen Maßnahmen durch das UKB bei allen Betroffenen

zunehmen – das Gegenteil wäre dringend geboten und erforderlich!

 

Verstärkt wird dieser Sachverhalt durch wiederholte Presseerklärungen, dass der massive

Ausbau des UKB zu einer Verkehrsreduktion führe. Ihnen ist durch eigene Gutachten

bekannt, dass das Gegenteil der Fall ist. Hohe dreistellige Millionenbeträge für Neubauten

auszugeben, dagegen geringfügige Investitionen in die Vermeidung von zusätzlichen

Verkehren kategorisch abzulehnen, passen ins Bild.

 

Es bleibt festzustellen: das UKB stellt sich als Verursacher der immensen Verkehrsbelastung

seiner Verantwortung nach wie vor nicht ausreichend! Anders als in der Vergangenheit wird

jedoch mehr Zeit in die Öffentlichkeitsarbeit gesteckt.

 

Dieser Zustand ist vor den aktuellen Problemen und zukünftigen Herausforderungen als

ignorant und ungenügend zu bezeichnen und bedarf dringend einer spürbaren Veränderung.

 

Leider sehen wir uns aus den oben genannten Gründen gezwungen, in einem offenen

Briefes die Position des UKB zu hinterfragen.

 

Nach wie vor stehen wir für einen ernsthaften Austausch zur Verfügung.

 

 

Mit freundlichen Grüßen

Barbara Dreymann Christoph Sartoris

(für die Anwohner-Initiative Venusberg)

P.S.: als offener Brief wird dieses Schriftstück der Verwaltung der Stadt Bonn, den

Fraktionen des Stadtrats, der Presse und der Bevölkerung zugänglich gemacht